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Europas Sorgenkinder: In Griechenland und Großbritannien droht Unternehmen besonders häufig der Konkurs

Ausbleibende Zahlungen bedrohen die Bonität von Unternehmen und langfristig ihre Existenz / Besonders griechische (28 Prozent) und britische Firmen (24 Prozent) fürchten um ihre Zukunft / Deutsche Unternehmen bei Zahlungsausfällen am stabilsten aufgestellt

Hamburg, 5. September 2017 – Die griechische Wirtschaft bleibt Europas Sorgenkind. Erst diesen Juli verkündete der Internationale Währungsfonds (IWF), das Land mit weiteren 1,6 Milliarden Euro zu unterstützen; mit Blick auf die Zahlungsausfälle bleibt die Situation aber prekär. Denn in vielen Fällen können griechische Unternehmen die daraus entstehende Lücke in ihrem Finanzhaushalt nicht abfangen. Die Folge: eine mögliche Insolvenz. Bei insgesamt 28 Prozent der griechischen Unternehmen wirkt sich Zahlungsverzug und -ausfall existenzbedrohend aus – in keinem anderen Land in Europa ist dieser Zusammenhang stärker ausgeprägt. In Westeuropa haben vor allem britische Unternehmen mit den Folgen von verspätet bezahlten und ausfallenden Rechnungen zu kämpfen. Fast jedes vierte Unternehmen im Vereinigten Königreich (24 Prozent) muss deshalb um sein Bestehen bangen. Das ist ein Ergebnis der repräsentativen EOS Studie „Europäische Zahlungsgewohnheiten“ 2017, die in diesem Jahr zum zehnten Mal durchgeführt wurde (Kantar TNS, ehemals TNS Infratest).

Krisenländer – Pessimismus setzt sich nicht durch
In Osteuropa haben auch bulgarische Unternehmen Schwierigkeiten, Zahlungsausfälle aufzufangen. Bei fast jedem vierten Unternehmen (24 Prozent) wirken sie sich existenzbedrohend aus. Im Schnitt sind 17 Prozent der osteuropäischen Unternehmen durch fehlende Kundenzahlungen von Insolvenz bedroht.
Gleichzeitig zeigt die Studie von EOS, dass die krisengeschüttelten Unternehmen mitunter unterschiedliche Ansichten über die Zukunft haben. In Griechenland ist die Stimmung bei den Firmen ähnlich wie bereits 2016 eher optimistisch: Immerhin noch 29 Prozent (2016: 33 Prozent) erwarten, dass sich die Zahlungsmoral ihrer Kunden in den nächsten zwei Jahren verbessern wird. „Interessant zu beobachten ist in dem Zusammenhang die Aufbruchstimmung in Griechenland. Seit geraumer Zeit gestärkt durch intensive europäische Unterstützung, herrscht trotz schwacher Wirtschaft positive Stimmung“, sagt Klaus Engberding, Vorsitzender der Geschäftsführung der EOS Gruppe.
Ganz anders sieht es in Großbritannien aus. Hier nehmen eher die pessimistischen Stimmen zu. Gingen im Vorjahr nur 12 Prozent der Unternehmen davon aus, dass sich die Zahlungsmoral weiter verschlechtern wird, sind es 2017 insgesamt 19 Prozent. „Der Brexit hat die britische Wirtschaft hart getroffen. Das zeigen der schwache Anstieg des BIP in den ersten beiden Quartalen und die mäßige Wachstumsprognose des Internationalen Währungsfonds für 2018“, so Engberding.

Deutsche Unternehmen am stabilsten aufgestellt
Auch in Westeuropa stellen Zahlungsausfälle bei rund jeder sechsten Firma (17 Prozent) eine Bedrohung für die Existenz dar. Neben Großbritannien haben vor allem französische (22 Prozent) und spanische Unternehmen (21 Prozent) mit diesen Folgen zu kämpfen. Anders sieht es in Deutschland aus. Hier können Unternehmen ausstehende Zahlungen besser abfangen. Denn obwohl in 17 Prozent aller Fälle Zahlungen nicht rechtzeitig erfolgen oder ausfallen, sehen sich nur zwei Prozent aller Unternehmen dadurch in ihrer Existenz bedroht.
„Unternehmen sollten Zahlungsausfälle kompensieren können. Andernfalls lähmt schnell die eigene Zahlungsunfähigkeit“, erklärt Klaus Engberding. „Die Zusammenarbeit mit einem professionellen Forderungsmanagement kann sich im wahrsten Sinne des Wortes bezahlt machen. Außerdem konzentrieren sich Unternehmer dann ganz auf ihr Kerngeschäft und müssen keine Ressourcen in zusätzliche Expertise investieren.“

Zur EOS Studie: „Europäische Zahlungsgewohnheiten“
Gemeinsam mit dem unabhängigen Marktforschungsinstitut Kantar TNS (ehemals TNS Infratest) befragte EOS im Frühjahr 2017 3.200 Unternehmen in 16 europäischen Ländern zu den dortigen Zahlungsgewohnheiten. Jeweils 200 Unternehmen in Deutschland, Großbritannien, Spanien, Frankreich, Belgien, Österreich, Schweiz, Rumänien, Tschechien, Kroatien, Ungarn, Bulgarien, Slowakei, Polen, Russland und Griechenland beantworteten Fragen rund um die eigenen Zahlungserfahrungen, die wirtschaftliche Entwicklung des Landes sowie zu den Themenkreisen Risiko- und Forderungsmanagement. Weitere Ergebnisse der Studie gibt es im Internet unter:
www.eos-solutions.com/zahlungsgewohnheiten2017


Die EOS Gruppe
Die EOS Gruppe ist einer der führenden internationalen Anbieter von individuellen Finanzdienstleistungen. Den Schwerpunkt bildet das Forderungsmanagement. Im Kern stehen dabei drei Geschäftsfelder: Treuhandinkasso, Forderungskauf und Business Process Outsourcing. Mit rund 7.000 Mitarbeitern bietet EOS seinen rund 20.000 Kunden in 26 Ländern der Welt mit mehr als 55 Tochterunternehmen finanzielle Sicherheit durch maßgeschneiderte Services im B2C- und B2B-Bereich an. In einem internationalen Netzwerk von Partnerunternehmen verfügt die EOS Gruppe über Ressourcen in über 180 Ländern. Hauptzielbranchen sind Banken, Versorgungsunternehmen, der Telekommunikationsmarkt, die Öffentliche Hand, der Immobiliensektor, Distanzhandel sowie E-Commerce. Weitere Informationen: www.eos-solutions.com.

Kontakt:

Berit Ewald  | Team Manager Corporate Communications
Tel:  +49 40 2850-1566 | b.ewald@eos-solutions.com

Sabrina Ebeling | Public Relations Consultant
Tel:  +49 40 2850-1480, E-Mail: s.ebeling@eos-solutions.com

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